Tin Ngoại Ngữ

Kardinal Filoni fordert vietnamesische Priester zu "Umkehr und Engagement bei der Evangelisierung" auf

 

Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker besucht zurzeit das asiatische Land

An das Vorbild des heiligen Priesters Andreas Dung-Lac und seiner 126 Gefährten, die den Märtyrertod starben, erinnerte Kardinal Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, am heutigen Vormittag in seiner Ansprache an die Priester der Region Hanoi: „Als Priester und Verantwortliche eurer Gemeinden in Vietnam, seid ihr berufen, ‚Salz und Licht‘ in der Gemeinschaft zu sein. Nehmt euch ein Bespiel an euren heldenhaften Vorfahren und Märtyrern und seid deren würdige Nachfolger.“

Sodann erinnerte der Kardinal daran, dass das Thema der Evangelisierung auch heute nicht an Bedeutung verloren habe und dass das Apostolische Schreiben „Evangelii Gaudium“ ein „Bezugspunkt für die Kirche in Vietnam sein soll, die gleichsam berufen ist, einen Weg der Umkehr und der Evangelisierung einzuschlagen.“

„Das Priesteramt ist kein Beruf und keine bürokratische Verwaltungsaufgabe, die man in einer bestimmten Zeit erledigen kann und dann damit fertig ist“, so der Kardinal in seiner Ansprache. „Mehr als eine Arbeit ist das Priesteramt ein ‚Lebensstil’… Damit wir die Identität des Priester versehen, müssen wir unsere priesterliche Identität an das Gebet binden, an das Hören des Wortes Gottes“. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an die Bedeutung des Zölibats, das auf einer brüderlichen Beziehung zu den anderen Priestern und dem Bischof basiert, der „Vater und Oberhaupt unserer Ortskirche ist.“

„Damit wir unser ganzes Leben und alle unsere Kräfte in den Dienst der Kirche stellen können, brauchen wir die pastorale Liebe Jesu, der sein Leben für seine Herde gegeben hat. Wir müssen insbesondere Jesus nachfolgen, wenn es um die Selbsthingabe im Dienst geht“, so der Kardinal abschließend. „Bevorzugter Gegenstand unserer pastoralen Liebe sind die Armen und Ausgegrenzten, die Kleinen und Kranken, die Sünder und Ungläubigen. In den großen Städten müssen wir dabei vor allem auch Zuwanderern und modernen Sklaven ein besonderes Augenmerk widmen.“ (SL)

(Quelle: Fides, 20.01.2015)

(20. Januar 2015) © Innovative Media Inc.

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